Web Services mit relativ simplen Programmierschnittstellen bieten eine Chance, mit wenig Aufwand Datenbestände "on-the-fly" in eigene Applikationen einzubinden. Einfacher als bei Linked-Data-Veröffentlichungen, die der "reinen Lehre" (RDF, SPARQL) folgen, können solche Webservices in Web-2.0-Manier integriert werden. Den Bibliotheken insgesamt bietet das die Chance, ihre Daten - und hier speziell ihre Terminologie- und Normdaten - niedrigschwellig nachnutzbar zu machen. Ein Beispiel dafür sind Autosuggest-Services für Personennamen (und dahinter liegende Identitäten), ein anderes Vorschlagsdienste für Retrievalvokabular aus Thesauri, angereichert möglicherweise aus Mappings zu anderen Vokabularen. Durch die fachliche Zentrierung - in unserem Falle auf die Wirtschaftswissenschaften - wird zugleich die Relevanz der Vorschläge erhöht. Der Beitrag wird zum einen ein REST-orientiertes API beschreiben, zum anderen die LOD-basierte-Infrastruktur, die dahinter steht.